Herzlich Willkommen auf der Homepage des Kreisjugendring Landkreis Freudenstadt e.V.

Als Dachverband für alle Erwachsenenverbände, die Jugendarbeit betreiben und der verschiedenen Jugendverbände, vertreten wir deren jugendpolitische Interessen gegenüber Kommunen und der Landkreisverwaltung. Darüber hinaus beraten wir die im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit tätigen ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 

Unsere Schwerpunkte reichen von der Jugendleiterschulung (JuLeiCa) über Projekt- und Freizeitförderungen bis hin zu unserem vielfältigen Ausleihpool.

 

Wir freuen uns auf alle Schulen, Vereine und sozialen Einrichtungen die unser Angebot nutzen möchten.

Ihr Team vom Kreisjugendring Freudenstadt e.V.


Aktionstag Mitmachen Ehrensache am 05. Dezember 2019

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Sie begrüßten die Schüler in der Loßburger Verwaltung: Landrat Dr. Klaus Michael Rückert(ganz links) sowie (von rechts) Bürgermeister Christoph Enderle, Sandra Vieth sowie Klassenleher Alexander Schumm

 

Eröffnet wurde der Aktionstag von Schirmherr und Landrat Dr. Klaus Michael Rückert in der Loßburger Gemeindeverwaltung. Die Kommune Loßburg ist in diesem Jahr der Hauptsponsor der Aktion. Neun Schülerinnen und Schüler der Klasse 9b der Gemeinschaftsschule mit Klassenlehrer Alexander Schumm und Aktionsbotschafter Quirin Haizmann waren gekommen, um einige Stunden in Bauhof, Kinderhaus und beim Hausmeister mitzuarbeiten und so Geld für den Jugendfonds zu erwirtschaften.

Die Aktion wird im Landkreis bereits seit 2003 und damit zum 17. Mal in Folge durchgeführt, sagte Sandra Vieth von der Geschäftsstelle des Jugendfonds. Mehr als 200 Arbeitgeber im Landkreis haben sich bereit erklärt, Jugendliche an diesem Tag für einige Stunden zu beschäftigen und im Gegenzug den „Lohn“ an den Jugendfonds zu bezahlen. Dieser verwendet das Geld für Projekte, die den Jugendlichen letztlich zugutekommen.

Hausherr und Bürgermeister Christoph Enderle freute sich über den Besuch in seinem Haus und lobte die soziale Kompetenz derjenigen, die mitmachen. Bei Bewerbungsgesprächen sei dies nicht unwichtig. Die Kommune Loßburg hat erstmals mitgemacht, weil sie neben den zahlreichen Unternehmen ebenfalls ein attraktiver Arbeitgeber sei. Sie wollte so die Chance nutzen, sich mit dem Ausbildungs- und Beschäftigungsangebot zu präsentieren, um dem drohenden Fachkräftemangel entgegen zu wirken. 

Rückert erwähnte in seiner Ansprache, dass es nirgendwo in Deutschland so viele ehrenamtlich tätige Personen gebe wie in Baden-Württemberg, gemessen an der Einwohnerzahl. Im vergangenen Jahr hatten 16 Schulen mit 361 Schülern 11 200 Euro erarbeitet. In diesem Jahr seien 18 Schulen mit über 400 Schüler/innen dabei. Der Jugendfonds, von dem Rückert Vorsitzender ist, hat es sich zur Aufgabe gemacht, Präventionsprojekte in Schulen, bei Kirchengemeinden und anderen freien Trägern zu fördern. Man lege Wert darauf, sagte der Landrat, dass ein nicht unerheblicher Teil des Geldes, das dafür verwendet wird, von den Jugendlichen erarbeitet wird. Darüber hinaus profitiert der Jugendfonds von Bußgeld und Spenden wie von der Katz-Stiftung des gleichnamigen Busunternehmens, sagte Vieth. Erst kürzlich seien mehr als 32 000 Euro vom vorigen Jahr auf 44 Jugendprojekte verteilt worden.

Für die Schüler biete die Aktion zudem die Gelegenheit, potenzielle Arbeitgeber kennenzulernen. „Und vielleicht hat der ein oder andere auch Lust, hier ein Praktikum, eine Ausbildung oder gar ein FH-Studium zu beginnen“, so Rückert. Lobend erwähnte er Quirin Haizmann in seiner Funktion als Botschafter. Er wurde geschult, um die Aktion in den Schulen bewerben.

Besonders erfreulich, fand Vieth, dass die Klassen 5 und 6 der Falkenrealschule Freudenstadt mit einer Klassenaktion dabei waren. Diese Schüler halfen bei einer Putzaktion des Freudenstädter Bauhofs. So seien 160 Kinder zusätzlich ehrenamtlich im Einsatz gewesen. 

Monika Schwarz NC, Sandra Vieth